10 Jahre Malteser Mahlzeiten-Patenschaften

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde Paul Breitner (m) als neuer Schirmherr der Malteser Mahlzeiten-Patenschaften vorgestellt. Malteser Diözesangeschäftsführer Christoph Friedrich, Landrat Christoph Göbel, Münchens OB Dieter Reiter und die Malteser Stadtbeauftragte Pilar zu Salm (v.l.) begrüßten Paul Breitner als Schirmherr.

Erzdiözese. Seit zehn Jahren setzen sich die Malteser mit ihren Mahlzeiten-Patenschaften gegen Armut im Alter ein. Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, dem Landrat des Landkreises München, Christoph Göbel, sowie Malteser Diözesangeschäftsführer Christoph Friedrich hat die Hilfsorganisation nun Paul Breitner als Schirmherr vorgestellt. „Wir freuen uns, dass wir mit Paul Breitner einen überaus sozial engagierten Schirmherrn für unsere Mahlzeiten-Patenschaften finden konnten“, so Friedrich bei der Vorstellung. So könne man, laut dem Geschäftsführer, „die Problematik von Armut im Alter noch prominenter darstellen und armen Menschen eine Stimme geben.“ Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und der Landrat des Landkreises München, Christoph Göbel positionierten sich gegen Altersarmut. Paul Breitner zeigte sich überzeugt von den Mahlzeiten-Patenschaften „Ich habe mir den Dienst der Malteser und auch die Menschen, die dahinter stehen genau angeschaut. Es ist wichtig, dass sich die Politik und die Gesellschaft um Probleme wie Armut im Alter kümmern. Egal ob das bei einer Tafel, den Mahlzeiten-Patenschaften oder einem anderen Angebot ist. Das Wichtigste ist, dass jeder einzelne nicht die Augen verschließt, sondern hinsieht und dann auch wirklich handelt. Genau das tun die Malteser mit den Mahlzeiten-Patenschaften und dafür bin ich gerne Schirmherr, sagt der ehemalige Fußballprofi.

Warum eine Malteser Mahlzeiten-Patenschaft?
Täglich eine warme Mahlzeit und ein sicheres Gefühl in den eigenen vier Wänden – für viele Menschen ist dies keine Selbstverständlichkeit. Wer aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt ist und sich nicht mehr selber versorgen kann, ist oft auf die Dienste von Hilfsorganisationen angewiesen. Doch die tägliche Belieferung mit einer warmen Mahlzeit oder den Hausnotruf mit Rauchmelder für schnelle Hilfe in Notsituationen können sich viele Menschen nicht leisten. Eine solch missliche Lage kann sich über Jahre hinweg entwickeln, sie kann aber auch plötzlich und oft unverschuldet kommen. Und sie kann jeden von uns treffen. Mit den Malteser-Mahlzeiten-Patenschaften möchten wir erreichen, dass ältere, kranke und behinderte Menschen trotz persönlicher und finanzieller Not ein gesundes Mittagessen beziehen können bzw. in einer Notsituation mit dem Malteser Hausnotruf schnell und verlässlich Hilfe rufen können.

Wer kann eine Mahlzeiten-Patenschaft beantragen?
Eine Mahlzeiten-Patenschaft beantragen kann grundsätzlich jeder, der über 75 Jahre alt oder aufgrund von Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt ist und eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt: Der Antragsteller bezieht Sozialhilfe oder Grundsicherung, hat einen Berechtigungsschein der Tafel oder eine Sozialcard. Oder aber nach Abzug der Miete bleiben weniger als 550 Euro monatlich zum Leben.

Wo erfahre ich mehr über die Mahlzeiten-Patenschaften?
Interessenten, die eine Mahlzeiten-Patenschaft beantragen möchten, wenden sich bitte an die Bezirksgeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes, Bahnhofstr. 2a, 82166 Gräfelfing, Tel.: 089 / 85 80 80-0, E-Mail: Mahlzeitenpatenschaften.Graefelfing(at)malteser(dot)org. Informationen gibt es bei jeder Malteser Dienststelle und im Internet unter www.mahlzeitenpatenschaften.de


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