Malteser warnen vor erhöhter Brandgefahr im Advent

Diözesan-News München, Gräfeling
Foto: Julia Krill, Malteser

Mit der Adventszeit steigt auch das Risiko für Wohnungsbrände. „Im Weihnachtstrubel hat man schnell vergessen, die Kerzen am Adventskranz auszupusten“, weiß Thomas Rapp, Leiter der Sozialen Dienste der Malteser im Bezirk München. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Ein Hausnotruf mit Rauchmelder kann Leben retten.
Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei Bränden, die meisten davon in der eigenen Wohnung nachts infolge einer Rauchvergiftung. „Nachts schläft auch der Geruchssinn, sodass man die gefährlichen Brandgase nicht bemerkt“, sagt Thomas Rapp. Ein Rauchmelder kann Schlimmeres verhindern.
Die Feuerwehren weisen immer wieder darauf hin, dass in jedem Privathaushalt Rauchmelder installiert sein sollten, denn die meisten Menschen verbrennen nicht bei einem Hausbrand, sie ersticken. Damit nicht nur im medizinischen Notfall, sondern auch bei einer Rauchentwicklung schnell Hilfe eintrifft, bieten die Malteser ein Hausnotrufgerät an, das mit einem Rauchmelder gekoppelt ist. Der bereits bekannte Funkfinger des Hausnotrufes wird durch einen Rauchmelder ergänzt. Bei Rauchentwicklung in der Wohnung löst der Rauchmelder über das Hausnotruf-Gerät Alarm in der Zentrale aus, die dann Kunde und Feuerwehr verständigt.
Darüber hinaus funktioniert das Hausnotrufgerät wie gewohnt: Wenn jemand beim Weihnachtsputz ausrutscht, über den geschmückten Tannenbaum stürzt oder sich durch all den Trubel unwohl fühlt, kann er per Knopfdruck Sprechkontakt zu den Maltesern aufbauen und Hilfe rufen.

Weitere Informationen zum Hausnotruf erhalten Interessierte bei den Maltesern unter der kostenfreien Telefonnummer 08000/300 123 oder auf der Homepage www.malteser-hausnotruf.de .

Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 72.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt • an mehr als 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder

 


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