Junior Demenzbegleiter

Brückenbau zwischen Jung und Alt

Bei dem Projekt Junior Demenzbegleiter geht es um einen Brückenbau zwischen „Jung“ und „Alt“. Demenziell erkrankte Menschen werden im Anfangsstadion ihrer Erkrankung von Jugendlichen begleitet. Die jungen Menschen werden durch Schulungen für das Thema Demenz sensibilisiert und auf ihr Ehrenamt vorbereitet. Ziel des Projekts ist es, den demenziell veränderten Menschen durch das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen Anteil am gesellschaftlichen Leben zu schenken. Gleichzeitig sollen Jugendliche Berührungsängste abbauen und ihre sozialen Kompetenzen erweitern.
 

Ihre Ansprechpartnerin

Alessa Boehm

Alessa Boehm
Diözesanreferentin Jugend
Tel. 089 43608-140
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Aufgaben

Das Aufgabenfeld ist sehr vielseitig und kann individuell angepasst werden. Mögliche Aufgaben sind mit den Senior/innen:

  • zu spielen
  • zu backen
  • spazieren zu gehen
  • sich zu unterhalten

Ziele

  • Entwicklung tiefergehendes Verständnis für Menschen mit Demenz
  • Abbau von Berührungsängsten
  • Erweiterung von Sozialkompetenzen
  • Menschen mit Demenz Lebensqualität schenken
  • Einsamkeit und Isolation brechen
  • Soziale Kontakte fördern

Ausbildung zum Junior Demenzbegleiter:

Die Ausbildung zum Junior Demenzbegleiter umfasst 30 Theorie- und mindestens 15 Praxisstunden. Nach Absolvierung der Ausbildung wird der Junior Demenzbegleiter durch einen ausgebildeten Gruppenleiter begleitet. Dieser hat jederzeit ein offenes Ohr. Der Junior Demenzbegleiter ist nie allein!

Ausbildungsinhalte:

  • Gerontologie/ Geriatrie
  • Grundlagen Demenz
  • Kommunikation
  • Sterben und Tod
  • Grundlagen der Malteser
  • Aktivitäten mit demenziell veränderten Menschen
  • Nähe und Distanz

und jede Menge Spaß!

Ausbildung zum Gruppenleiter der Junior Demenzbegleiter:

In einer Einwöchigen Schulung wird ein tiefergehendes Verständnis für Menschen mit Demenz aufgebaut. In dieser Schulung ist viel Zeit, um sich mit bevorstehenden Herausforderungen und möglichen Ängsten auseinander zu setzen. Anschließend erhält der Gruppenleiter eine Schulung zur Methodenkompetenz, sowie eine Schulung „Prävention sexualisierter Gewalt“. Der Gruppenleiter steht ebenfalls im regelmäßigen Austausch von den erfahrenden Mitarbeitern.