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Malteser im Erzbistum München und Freising

Weil Nähe auch ganz spontan zählt…

28.06.2017
Foto: privat
Foto: privat

Ein älterer Mann, der an einem warmen Sommermorgen mit Bademantel und Hausschuhen alleine die Straße entlang geht? Das kam Elisabeth Lanzinger komisch vor, als sie vergangene Woche auf dem Weg in die Malteser Dienststelle in Erding war. Eigentlich hatte sie es eilig, dochsie hielt trotzdem an und sprach mit dem Mann. Er wirkte verwirrt, gab aber an, um die Ecke zu wohnen. Also begleitete sie ihn zu einem Haus, wo er vergeblich versuchte, die Tür mit einem Geldstück zu öffnen. Auch die Hoffnung von Elisabeth Lanzinger, auf Angehörige des Mannes zu treffen, erfüllte sich nicht. Daraufhin rief sie bei der Polizei an. „Ich wollte den verwirrten Mann aber nicht bloßstellen, deshalb hab ich gesagt, ich muss in der Arbeit anrufen, dass es später wird“, berichtete sie später. Während sie unauffällig der Polizei den Sachverhalt und ihren Standort mitteilte, war der alte Mann plötzlich verschwunden. Mit Hilfe eines aufmerksamen Nachbarn konnte sie ihn aber wieder „einfangen“ und kurz darauf wohlbehalten den Polizeibeamten übergeben. Diese brachten ihn zurück ins Krankenhaus, wo er bereits vermisst wurde. Hilfe den Bedürftigen – das gilt für wahre Malteser halt nicht erst im Dienst!

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